Aus der Presse: „Innungssieger: »Autos sind voll mein Ding“

Im Mai hat die Kreishandwerkerschaft Ortenau 201 Junghandwerker freigesprochen. In einer losen Serie stellen wir die Innungsbesten vor. Heute: Der Steinacher Michael Diener, der beim Autohaus Staiger in Haslach gelernt hat. »Autos waren schon immer voll mein Ding«, sagt Michael Diener. Nun wurde der Kraftfahrzeug-Mechatroniker von der Kreishandwerkerschaft als Geselle freigesprochen und als Innungssieger ausgezeichnet. Mit einem Schnitt von 1,8 schloss er seine Ausbildung ab und war mit dieser Leistung der Beste unter den »Kfzlern«. Als Geselle ist der Steinacher immer noch zufrieden und froh, diesen Beruf gewählt zu haben. Nach seinem Abitur 2012 am Hausacher Robert-Gerwig-Gymnasium und einem freiwilligen sozialen Jahr begann er die dreieinhalbjährige Lehre zum Kfz-Mechatroniker beim Autohaus Staiger in Haslach. Was früher ein Kfz-Mechaniker machte, obliegt heute dem Kfz-Mechatroniker, erklärt der 23-Jährige. »An den Autos hat sich mit der Elektronik viel verändert, so auch das Berufsbild«. Die Fehlersuche an der Elektrik und das Erstellen einer Diagnose sind es, was ihm besonderen Spaß bereitet. »Naja, die einfacheren Sachen, wie beispielsweise ein Kundendienst gehören auch zu meinen Aufgaben, doch ich mache lieber etwas Anspruchsvolles«, meint er schmunzelnd. 

Firmeninhaber ist voll des Lobes

Zu Beginn seiner Ausbildung schaute sich der junge Mann aus Steinach viel von seinen Kollegen ab. »Der Geselle hat mir viel gezeigt und ich durfte auch selbst viel machen«, berichtet er. Es sei von Vorteil, wenn man schon in der Ausbildung gezeigt bekommt, wie unter anderem ein Zahnriemen zu wechseln ist und so etwas dann in der Prüfung drankommt. »Das war kein Problem für mich«, blickt er zurück. Firmeninhaber Walter Gerhard Staiger nahm ihn als Chef gerne unter seine Fittiche, auch in der LKW-Abteilung unter Meister Josef Hauer war Michael Diener während seiner Ausbildungszeit beschäftigt. »Ich schaffe aber lieber an den PKW«, entschied er. Jetzt will er erst einmal als Geselle beim Autohaus Staiger arbeiten und sich irgendwann weiter fortbilden. Ob in Richtung KFZ-Meister oder gar ein Studium der Fahrzeugtechnik, weiß er noch nicht genau. »Eher eine berufliche Weiterbildung«, erklärt Michael Diener. »Aber noch steht das in den Sternen«. 

Abitur auch im Betrieb von Vorteil

Eine berufliche Weiterbildung käme auch dem Autohaus Staiger entgegen. »Wir unterstützen unsere Mitarbeiter dabei«, betont Geschäftsführer Patric Hüttner. Über den Innungssieger ist er voll des Lobes. Das Abitur sei Diener nicht nur in schulischen Belangen von Vorteil gewesen, »entsprechend war seine Auffassungsgabe auch im Betrieb«, lobt Patric Hüttner. Überhaupt werde großen Wert auf die Ausbildung im Autohaus gelegt. Seit 1950 wird hier ausgebildet. Und es gingen schon ein paar Kammersieger hervor. »Wir wollen aber kein Durchlaufposten sein und übernehmen unsere Azubis in der Regel auch«, so der Geschäftsführer. Jährlich beginnt ein Auszubildender mit einer Lehre im Autohaus Staiger als Automobilkaufmann oder Kfz-Mechatroniker. Neben dem Haslacher Hauptsitz des Autohauses gibt es eine Zweigstelle in Wolfach. Insgesamt sind 25 Mitarbeiter in beiden Autohäusern beschäftigt, darunter derzeit drei Azubis.”

 

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Pressetext aus dem Offenburger Tageblatt vom 23.06.2017; Autor Christiane Agüera

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